Rezension: Voyager (III) Alte Wunden

Diese Buchrezensension befasst sich mit dem Buch "Star Trek: Voyager (III) - "Alte Wunden" aus dem Cross Cult-Verlag, erschiehen am 25.04.2014 und geschrieben von Christie Golden. Es schließt an die Heimkehr der Voyager in den Alphaquadranten an. Ich werde inhaltlich nichts vorweg nehmen, was in diesem Buch geschieht, da ich Leser, welche dieses Buch noch nicht lasen nicht spoilern will. Daher springe ich direkt zur Wertung meinerseits.

Cover "Alte Wunden"

Voyager 3 Alte WundenBei den Covern bin ich persönlich immer geteilter Meinung. Es gibt einige, die mir persönlich sehr gut gefallen, aber die meisten sind nicht nach meinem Geschmack. Das Cover dieses Buches - also "Alte Wunden" - jedoch gefällt mir sehr gut, obwohl es auch hier ein paar Mankos gibt. Zum einen gefällt mir der Stil der Grafik und dass es sich hier auch bei den Personen um Zeichnungen handelt und keine Fotos. Denn diese würden 20 Jahre nach Ausstrahlung der Serie etwas veraltet rüberkommen. Die grafische Darstellung jedoch wirkt auch heute noch aktuell und zeitgemäß. Das Manko jedoch ist die Abbildung des Delta-Flyers. Dieser hat in dem Buch keinerlei Bedeutung, da dieser aktuell auf der Erde auseinander genommen und analysiert wird. Auf welcher Reise er auf dem Cover gerade ist kann ich da nur spekulieren.

Im Allgemeinen ist das Cover sehr schlicht gestaltet und auch das klare Logo aus der Voyager-Serie wurde wieder verwendet und bindet sich perfekt in den Titel und der Schriftart wieder. Alles in allem bin ich mit dem Cover an sich sehr zufrieden und es darf gern mehr von dieser Art geben!

Klappentext "Alte Wunden":

Zitat des Klappentextes: "Captain Chakotay ist bereit, sich als neuer kommandierender Offizier des Raumschiffs Voyager zu bewähren. Doch Skeptiker beim Sternenflottenkommando beobachten ganz genau, ob er in seine abtrünnigen Maquis-Verhaltensmuster zurückfällt. Seine erste Mission als Captain scheint leicht genug zu sein, nämlich eine Gruppe Kolonisten zu ihrem Heimatplaneten Loran II zurückzubegleiten. Er soll gewährleisten, dass der Planet für die Besiedelung sicher ist, die Siedler absetzen und zur Erde zurückkehren. Er hat sogar einen besonderen Grund, die Reise zu genießen, denn seine Schwester Sekaya hat sich der Mission als spirituelle Beraterin für die harmlosen, friedliebenden Kolonisten angeschlossen. Doch als die Besatzung Loran II erreicht, entdecken sie einen geheimnisvollen Sturm, eine verdächtig verlassene Siedlung - und eine verborgene Bedrohung aus Chakotays Vergangenheit, die sie alle vernichten könnte. Wird Chakotays erster Auftrag als Captain der Voyager auch sein letzter sein?

Autor "Alte Wunden":

Die Autorin dieses Romans aus dem Universum des Raumschiffs Voyager unter Janeway beschreibt sich als Fan des Star Trek Universums und das merkt man auch beim Lesen des Buches. Die Figuren sind sehr gut wiedergegeben und man erkennt sie beim Lesen direkt an der Sprech- oder Verhaltensweise. Als ganzes lässt sich das Buch gut lesen und ist auch sehr eingiebig formuliert.

Geschichte von "Alte Wunden":

Mir gefällt die Tatsache, dass Chakotay vom ersten Offizier zum Captain der Voyager ernannt wird, denn er hat es sich mehr als verdient. Die Geschichte als Ganzes scheint mir am Anfang sehr gewollt zu sein, als dass es sich natürlich anfühlt. Auch ertappt man sich beim Lesen dabei, dass man anhand der Schreibweise erwischt wie man beim Lesen der Zeilen über den Captain nicht an Chakotay, sondern an Janeway denkt. Eventuell hätte man hier noch ein wenig besser die Verhaltensweisen von Chakotay herausarbeiten können. Im Verlauf des Buches werden viele Sachen angesprochen, die schon in der Serie vorkamen und die Autorin schafft es sehr gut diese mit der aktuellen Geschichte und der Situation zu verknüpfen. Dies geschieht vor allem sehr gut bei dem Thema der Spiritualität der Kolonisten, Chakotays und seinen Umgang mit der Vergangenheit was seinen Vater und seinen Stamm angeht. Man kann sich beim Lesen sehr gut dort hineinversetzen. Auch erfährt man neues über das Leben seiner Heimat, seiner Familie während der sieben Jahre, an denen Chakotay an Bord der Voyager im Delta-Quadranten war. Es gibt einige gute Wendungen in der Geschichte, wodurch das Buch nicht langweilig wird. Auch die verschiedenen Handlungsstränge, die zunächst alle ziemlich getrennt zu verlaufen scheinen, begeben sich mit dem Verlauf des Buches immer mehr auf einander zu. Da es sich um einen Zweiteiler handelt, ist das Ende natürlich offen und auch so spannend gestaltet, dass man den zweiten Band auf jeden Fall auch lesen will.

Sonstiges bei "Alte Wunden":

Her fällt mir nicht allzu viel ein, was ich erwähnen könnte. Einzig was mich sehr genervt hat, sind Rechtschreib- und Grammatikfehler im Buch. Dies darf meiner Meinung nach nicht passieren, wenn man dieses Buch für nicht gerade wenig Geld verkauft. Hier muss auf jeden Fall um einiges mehr aufgepasst und nachgebessert werden.

Fazit des Buches "Alte Wunden":     

  • Guter Schreibstil, welcher einen direkt wieder auf die Voyager entführt
  • Interessante Hauptstory mit vielschichtigen Nebenhandlungen
  • Rechtschreibfehler sind unverzeihlich

Letzter Roman:

Star Trek: Voyager (II)
Ferne Ufer

Voyager 2

Dieser Roman:

Star Trek: Voyager (III)
Alte Wunden

Voyager 3

Nächster Roman:

Star Trek: Voyager (IV)
Geistreise II - Der Feind meines Feindes

Voyager 4

 

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